Professur für „Angewandte Bauphysik und resiliente Architektur“
Professur für „Angewandte Bauphysik und resiliente Architektur“ Fachbereich: Architektur (Besoldungsgruppe: W2 LBesG NRW) Die Fachhochschule Dortmund ist mit rund 13.500 Studierenden und rund 900 Beschäftigten eine der zehn größten Fachhochschulen in Deutschland. Sie bietet in rund 70 Studiengängen Bachelor- und Masterabschlüsse in der Informatik, in Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie in den Bereichen Architektur und Design. Ein hervorragendes Lehr- und Lernumfeld bildet die Basis, um Studierende zu Zukunftsmacher*innen von Morgen zu machen. Drittmittelstarke Forschung und zahlreiche Transferprojekte schaffen direkte Zugänge zu Unternehmen vor Ort und setzen nachhaltige Impulse für den Wissenschaftsstandort und die Region.
Der Fachbereich Architektur möchte mit der Neuberufung sein Profil „1,5° | Ressource Architektur“ stärken und durch innovative Lehre und Forschung gezielt dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union (EU-Klimaschutzziele 2050) zu erreichen. Ressourcenknappheit, demografischer Wandel, soziale und kulturelle Heterogenität sowie der Umgang mit dem vorhandenen Gebäudebestand prägen die Architektur der Zukunft.
Ihr zukünftiges Aufgabengebiet Vertretung des Lehrgebiets „Angewandte Bauphysik und resiliente Architektur“ in Lehre und Forschung vollumfänglich im Bachelor- und Masterstudiengang Vermittlung der Grundlagen der Bauphysik (Akustik, Wärme- und Feuchteschutz) sowie Expertise in vertiefenden, lehrgebietsübergreifenden Modulen Platzierung der angewandten Bauphysik an der Schnittstelle von Technischer Gebäudeausstattung, Baustofftechnologie, Baukonstruktion und Entwurf Aktive Mitwirkung in Entwurfs- und Konstruktionsprozessen zur Entwicklung resilienter Architekturkonzepte Sichtbarmachung bauphysikalischer Wirkungskräfte in der Architektur, z. B. in der Fassadenplanung, zur Verdeutlichung der Wechselwirkung von Technik und Gestalt Gestaltung einer praxisorientierten Lehre mit innovativen Ansätzen zur Erreichung von Klimaneutralität im Gebäudebestand, Neubau und städtischen Umfeld Initiierung
von Forschungsprojekten und Aufbau sowie Ausweitung von Kooperationen mit Praxispartner*innen Umsetzung innovativer Ideen für anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie Demonstration des Einklangs von Forschung und Lehre Bereitschaft, Veranstaltungen auch in englischer Sprache durchzuführen Selbstverwaltung der Hochschule und kollegiale Zusammenarbeit im Fachbereich Ihre Qualifikationen und Kompetenzen Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Architektur oder einer architekturnahen Ingenieursdisziplin (Diplom (Universität) oder Master) Mehrjährige Berufspraxis im Bereich des Planens und Bauens mit nachweislich realisierten Projekten hoher architektonischer Qualität Überdurchschnittliche Expertise im Umgang mit bauphysikalischen Problemen am gebauten Projekt und deren Überführung in gestalterisch hochwertige, angemessene und nachhaltige bauliche Lösungen
Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit durch eine Prädikatspromotion auf dem Gebiet der ausgeschriebenen Stelle oder promotionsadäquate Leistungen, nachweisbar durch: Realisierte, herausragende Projekte mit innovativer Komponente, die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Fachs darstellen, oder Mitarbeit in wissenschaftlichen oder industriellen Forschungsprojekten, die in eigenen wissenschaftlichen Publikationen oder Patenten gemündet hat, oder Veröffentlichung von drei hochkarätigen Publikationen oder eines Fach- bzw. Lehrbuchs auf dem Gebiet der ausgeschriebenen Stelle Dokumentation der Qualität der Projekte über ein einzureichendes Portfolio mit klarer und nachvollziehbarer Darstellung der eigenen Leistung Didaktische Erfahrung, nachweisbar durch Lehrtätigkeiten an einer Hochschule Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
sowie Durchführung von Lehrveranstaltungen in beiden Sprachen Interesse an internationaler und/oder interdisziplinärer Zusammenarbeit Nachweis der Relevanz der zukünftigen Lehrinhalte und fachlichen Schwerpunkte für die angewandte Forschung Gewünscht: Nachweis von Forschungs- bzw. Entwicklungsanträgen sowie Einwerbung von Drittmitteln Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Engagement sowie hohe Team- und Sozialkompetenz Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 36 Hochschulgesetz NRW. Sollte zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr überschritten sein, erfolgt die Beschäftigung i. d. R. im privatrechtlichen Dienstverhältnis. Der Arbeitsplatz ist grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet. Im Falle der Berufung wird eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach Dortmund erwartet.
Die Bewerbungen geeigneter Menschen mit Schwerbehinderung und Menschen mit Behinderung, die diesen gleichgestellt sind, im Sinne des § 2 SGB IX sind erwünscht. Außerdem wird eine Erhöhung des Frauenanteils angestrebt, daher sind Bewerbungen von Kandidatinnen besonders willkommen. Stellenanzeige automatisch mit KI zusammengefasst
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